SBTTV

  1. Tischtennis " Spiel mit"

     Zahlreiche Vorteile für alle                                                                                                      

    tischtennis: Spiel mit!“ soll den Vereinen durch eine Kooperation mit einer oder mehrerer Schulen den Zugang zu den Kindern vereinfachen. Vereine haben durch die Zusammenarbeit mit der Schule so die Chance, neue junge Mitglieder zu gewinnen, langfristig zu binden und für die Sportart Tischtennis zu begeistern. Zu Gute kommen solche Kooperationen aber nicht nur den Vereinen, sondern auch den Kindern, die Tischtennis kennenlernen und als ihre Sportart entdecken können. Die Schulen erweitern und bereichern zudem das Schulsport- und Betreuungsangebot und entlasten ihre Lehrer.

    Mit dem hochwertigen und kostengünstigen Kooperationsset von der Firma TSP zum absoluten Sonderpreis von 105 € zzgl. Versandkosten wird Machern und Teilnehmern der Einstieg erleichtert. Das Set enthält 14 Schläger, die individuell zusammenstellbar sind, 60 Trainingsbälle, 10 T-Shirts, 1 Broschüre „Tischtennis in der Schule“ und eine kostenlose Regiebox „Schnupperkurs“. Vereine, die bereits eine bestehende Kooperation haben, können das Set ein weiteres Mal abrufen. Zusätzlich kann jede Kooperation Freikarten für eine Tischtennis-Großveranstaltung abrufen. Für Kinder aus einkommensschwachen Familien, die nach dem Teilhabe- und Bildungspaket förderfähig und Mitglied in einem Verein sind, gibt es sogar einen kostenfreien Schläger. So hat jedes Kind die Chance, Tischtennis zu spielen!

    So geht´s      

     

  2. Ergebnisse/Berichte STTV-RLT U11/U12

    Bei der südbadischen Rangliste der Jüngsten U11 konnten sich im Feld der Mädchen und der Jungen aus dem Favoritenkreis durchsetzen. In Wehr, das schon öfter Ausrichter für größere Turnier war, konnten die Verantwortlichen einen reibungslosen Ablauf garantieren. Das lag auch daran, dass bei den Mädchen nur acht Teilnehmerinnen am Start waren, was den Nachholbedarf in diesem Alter aufzeigt. Gewinnen konnte Lina Kruse vom TV Bühl. Sie gewann insgesamt alle acht Spiele, konnte sich sogar knapp gegen die leicht favorisierte Jana Mittmann von der TTG Furtwangen durchsetzen. Mittmann gewann zwar alle weiteren Spiele, musste auch nur einen weiteren Satz abgeben und platzierte sich vor Lena Sadrina von den TTF Stühlingen.

    Bei den Jungen war das Teilnehmerfeld voll ausgenutzt. In der Favoritenrolle war ein Spieler, der noch ein weiteres Jahr in dieser Alterskategorie antreten kann. Noah Ziegelmeier vom TTC Renchen konnte sich trotz der hohen Erwartungen auch souverän durchsetzen und musste keine einzige Niederlage einstecken. Im knappsten Spiel gewann er gegen seinen Stützpunktkollegen und Namensvetter Noah Gummenscheimer von der FT 1844 Freiburg mit 3:1. Gummenscheimer wiederum konnte alle anderen Spiele gewinnen und sicherte sich vor Marvin Meier, ebenfalls vom TTC Renchen, den zweiten Platz. Ziegelmeier und Gummenscheimer mussten dabei in elf Spielen nur fünf bzw. sechs Satzverluste hinnehmen.

    Südbadische Top 16 Rangliste U12 in Goldscheuer

    Im Laufe des Tages gab es beim gut organisierten Turnier in Goldscheuer einige spannende Spiele und auch überraschende Ergebnisse.

    Bei den Mädchen konnte sich die Favoritin Nina Müller von den TTF Stühlingen mit dem ersten Platz belohnen. Müller musste im ganzen Turnier nur fünf Sätze verloren geben und konnte auch jedes Spiel gewinnen. Den zweiten Platz sicherte sich Michaela Kopp von der DJK Oberschopfheim, die nur gegen die Favoritin und spätere Siegerin Müller verlor. Den dritten Platz belegte Helene Cannie von dem TTC Seelbach-Schuttertal. Überraschend war auch der vierte Platz von Emma Konrad. Die Spielerin des TV Lichtental hatte vor dem Turnier keiner so wirklich auf der Rechnung, sie konnte aber mit einer Bilanz von 4:3 überzeugen.

    Bei den Jungs nahm das Turnier mit fortschreitendem Verlauf einen verrückten Wandel. Topfavorit war Simon Schwab vom ESV Freiburg, der in Abwesenheit des freigestellten Atakan Kökten von der TTG Ulm nur den zweiten Platz erreichen konnte. Grund dafür war seine Niederlage gegen den dritten Felipe Matheis Albertim. Der Spieler von FT 1844 Freiburg konnte trotz seinem Sieg gegen den Favoriten nicht gewinnen, denn Vereinskollege Ismael Sanchez-Mendez war an diesem Tag noch ein bisschen besser. Sein Vorteil gegenüber den Mitkonkurrenten war das enorm gute Satzverhältnis. Dabei wäre er in der Vorrunde fast rausgeflogen, da er nur eine Bilanz von 4:3 aufweisen konnte. Durch zwei Niederlagen gegen Spieler, die sich nicht für die Plätze 1-8 qualifizieren konnten, startete Sanchez-Mendez in der Schlussrunde mit einer Bilanz von 2:1. Dort zeigte er sich unbezwingbar und machte die Sensation perfekt.

     

  3. Kindeswohlvereinbarung

    SBTTV und BETTV unterzeichnen Kindeswohlvereinbarung

    Am Rande der deutschen Meisterschaften unterzeichneten außerdem der Berliner und der Südbadische Tischtennisverband die Kindeswohlvereinbarung des DTTB. Die Partner setzen sich gemäß des Vertrags umfassend für das Kindeswohl auf allen Ebenen des deutschen Tischtennissports und insbesondere für den Schutz vor sexualisierter Gewalt ein. Grundlage sind das Bundeskinderschutzgesetz sowie die Erklärung „Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport“, beschlossen von der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes am 3.12.2010 in München. Mit dieser Vereinbarung verständigen sich die Partner über die verbindliche Umsetzung dieser Grundlagen, über die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung im Kinderschutz und über die Aufgabenverteilung zwischen den Partnern.

     

  4. TTBW fördert auch 2018 wieder Projekte der Sportentwicklung

    Tischtennis Baden-Württemberg e.V. (TTBW) und die Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg arbeiten seit Jahren erfolgreich zusammen. Wie bereits Anfang des Jahres bekanntgegeben, werden auch im Jahr 2018 Projekte durch die Verlängerung der Zusammenarbeit finanziell unterstützt. Ab sofort haben nun alle Vereine in Baden-Württemberg wieder die Möglichkeit, sich auf eine Förderung zu bewerben.
    In Abstimmung mit der Sparkassen-Finanzgruppe liegt der Fokus im Jahr 2018 zum einen auf der Stärkung des Ehrenamtes und der Integration sozial benachteiligter Gruppen in den Verein. Zudem gibt es auch weiterhin die Schulsport-Initiative „Tischtennis macht Schule“.

    Alle wichtigen Informationen zu den beiden neuen Projekten stehen ab sofort auf der Homepage von Tischtennis Baden-Württemberg (www.ttbw.de) zum Download bereit, ebenso finden Sie diese Informationen unter www.tischtennis-macht-schule.de.

    Ansprechpartner für die Projekte ist Markus Senft. Er steht Ihnen telefonisch unter 0711 28077-606 oder per E-Mail unter senft@ttvwh.de zur Verfügung.

    Tischtennis Baden-Württemberg und die Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg wünschen Ihnen viel Erfolg bei der möglichen Bewerbung und weiterhin eine nachhaltige Mitgliederentwicklung in Ihrem Verein.

    Mit freundlichen Grüßen
    i. A. Markus Senft
    Referent für Sportentwicklung

     

  5. TTBW- Interview mit Klaus Hilpp

    Der badische Präsident spricht über die angestrebte Verschmelzung

    Herr Hilpp, vor etwas mehr als einem Jahr, am 8.1.2017, gaben sich über 70 Funktionärinnen und Funktionäre mit einer Kick-off-Veranstaltung einen gemeinsamen Startschuss hin zu einem gemeinsamen Verband Baden-Württemberg. Seitdem arbeiten Vertreterinnen und Vertreter aller drei Verbände in insgesamt 11 Arbeitskreisen zusammen, um die organisatorischen, rechtlichen und strukturellen Fragen im Vorfeld der angestrebten Verschmelzung zu besprechen. Wie läuft die Zusammenarbeit aus Ihrer Sicht?

    Sehr gut. Wir arbeiten vertrauensvoll zusammen und sind bemüht, Lösungen im Sinne aller zu finden. Am Ende sollen alle davon profitieren, wenn wir neben den bereits zusammenarbeitenden Sport-Ressorts nun auch die Verwaltung gemeinsam stemmen. Davon werden am Ende alle profitieren, davon sind wir überzeugt. Die fruchtbare und gute Zusammenarbeit ist da nur eine weitere Bestätigung. Es gilt, uns auf mittel- und langfristige Perspektive zukunftsfest zu machen und das geht bei einigen großen gesellschaftlichen Trends erst Recht nur gemeinsam. Auch das Rheinland und Rheinhessen haben das erkannt. Über den Tellerrand schauen und nicht in der eigenen Suppe untergehen, kann und muss das Ziel sein.

    Die TTBW-Umfrage hat ergeben, dass eine Mehrheit von über 70 % den Zusammenschluss befürwortet. Gleichzeitig gab es neben viel Feedback und Ideen auch kritischere Stimmen, welche den Zusammenschluss ablehnen.

    Hier möchte ich einhaken. Ich weiß, dass wir insbesondere in Baden noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Blicken wir einmal nicht auf einige der bereits genannten und veröffentlichten Vorteile, sondern auf mögliche Nachteile für uns als Badener. Was würde denn geschehen, wenn dann Südbaden und der TTVWH beschließen, zusammenzugehen, wenn bei uns die Zustimmung nicht kommt? Wir stünden als kleiner Verband allen Trends und damit verbundenen Aufgaben, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten kommen werden, alleine gegenüber. Die Überalterung merken wir doch jetzt schon an allen Ecken und Enden! Der demographische Wandel spricht nicht für uns. Ehrenämter sind jetzt schon schwer zu besetzen.

    Bleiben wir bei dem beschriebenen Szenario: Wir in Baden verlieren alle Vorteile, die für uns inzwischen selbstverständlich sind. Diese sind aber ein Produkt von der Zusammenarbeit TTBW und deshalb nicht selbstverständlich! Ganz konkret: Wir müssten die Trainerausbildung wieder selber stemmen, es gäbe zudem viel weniger Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten für unsere Trainerinnen und Trainer. Wir müssen das Kaderwesen wieder neu ausrichten und dazu bedarf es erneuter Verhandlungen mit dem Landessportbund, wofür ehemals die ARGE Tischtennis Baden-Württemberg gegründet wurde. Wir müssten die Qualifikation hoch auf Bundesebene mit dem DTTB (speziell im Jugendbereich) neu verhandeln und aufstellen, welcher uns sicherlich keine Rosen auf den Weg streuen wird, denn der DTTB begrüßt unsere Verschmelzungsbemühungen ausdrücklich. Wir stehen im Sponsoring schlechter dar und müssten das gute Ausrüster-Angebot von Butterfly, von welchem wir derzeit profitieren, aufgeben. Dies sind nur einige Punkte, die es zu bedenken gilt. Hier müssen wir offen die Punkte und Probleme ansprechen, die uns nicht passen. Der Schaden speziell für den Leistungssport wäre enorm und würde unseren Nachwuchs voll treffen.

    Vereinsvertreterinnen interessieren sich zudem intensiv für das Thema Finanzen und Sportentwicklung…

    … und hier können wir dank TTBW Vorteile für sie erzielen! Im Arbeitskreis Finanzen zeigt sich, dass ein überwiegender Teil der Vereine finanziell profitieren wird. Auch, dass dann alle Sportentwicklungs-Angebote in ganz Baden-Württemberg zur Verfügung stehen – und wir die Möglichkeit haben, diese Angebote dann sogar noch weiter auszubauen – ist ein großer Mehrwert für die Vereine. Später steht auf dem Briefkopf TTBW statt Badischer Tischtennis-Verband, dies ist doch nur eine rein verwaltungstechnische Angelegenheit.

    Herr Hilpp, vielen Dank für das Interview!

     

   
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