Vorschau 7. Rückrunden-Spieltag: Landesliga-Männer sind gegen Weilheim gefordert

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Für die meisten der dreizehn Aktiventeams in der Gärtringer Tischtennis-Abteilung heißt es am Faschingswochenende, durchzuatmen, den Schläger beiseite zu legen, um dann im Saisonendspurt ab Mitte März noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren. Vier Mannschaften müssen dennoch ran, davon unter anderem die Landesliga-Männer, die ihre Siegesserie auch gegen den SV Weilheim fortsetzen wollen.

Am Samstag um 18 Uhr macht mit dem SV Weilheim der derzeit Achtplatzierte seine Aufwartung in der Peter-Rosegger-Halle. Der wiederum hat in diesem Kalenderjahr noch keine Bäume ausgerissen, drei Niederlagen stehen zu Buche. Am knappsten war es unlängst im Kellerduell beim VfL Herrenberg, als die Tübinger Vorstädter mit 7:9 unterlagen. Personell geschwächt wird es für den SVW nunmehr schwer, im Kampf gegen den Abstieg die noch notwendigen Punkte einzufahren. WLSB-Geschäftsführer Martin Glaser stand in dieser Saison bislang erst einmal zur Verfügung, zuletzt war auch Spitzenspieler Jens Schaake verletzungsbedingt nicht an Bord. Insofern gehört die Favoritenrolle eindeutig dem Zweiten TSV Gärtringen, der sich auch in dieser Saison von seiner besten Seite zeigt und drauf und dran ist, den Vorjahres-Vizetitel zu wiederholen. Wer Kapitän Ullrich Gotsch kennt, weiß jedoch, dass ihm die Rolle des Favoriten eigentlich nicht schmeckt. Gotsch: „Sieht man einmal von Meisterfavorit Rottenburg und vom Schlusslicht TSV Betzingen ab, kann in dieser Landesliga eigentlich jeder jeden schlagen. Und angeschlagene Gegner wie die Weilheimer, die mit dem Rücken zur Wand stehen, sind brandgefährlich.“ Insofern will der TSV nichts dem Zufall überlassen und mit einer konzentrierten Heimpartie gute Voraussetzungen für das darauffolgende Spitzenspiel gegen den TV Rottenburg schaffen.

In der Frauen-Bezirksliga sind die Entscheidungen bereits gefallen. Der verlustpunktfreie VfL Sindelfingen III strebt unaufhaltsam auf die Meisterschaft zu, mit dem MUTTV Bad Liebenzell und TT Klosterreichenbach steigen zwei Schwarzwaöd-Vertreter in die Bezirksklasse ab. Mitten drin der TSV Gärtringen III, der bei derzeit 13:11 Punkten bestenfalls noch Dritter werden kann. Ob es in der Freitagsabend-Partie gelingt, dem Tabellenführer die vorzeitige Titelparty zu vermasseln? Spielbeginn in dieser um einen Tag vorverlegten Partie ist um 20 Uhr in Gärtringen.

Das Heimrecht getauscht haben Gärtringens Männer III mit dem TSV Kuppingen II, die beiden A-Klassen-Vertreter treffen sich am Samstag ab 17 Uhr in der Kuppinger Gemeindehalle. Während der Tabellenvierte aus Gärtringen seine Schäfchen längst im Trockenen hat, geht es für die Kuppinger um Kapitän Felix Seitz um wichtige Punkte im Abstiegskampf. Die Gärtringer hingegen mit dem am hinteren Paarkreuz noch unbesiegten Mannschaftsführer Karl-Heinz Ardelt wollen sich wehren, nur zu gut ist dem TSV noch die 5:9-Niederlage zum Saisonauftakt in Erinnerung.

Drei Mannschaften steigen per Vorgabe aus der B-Klasse ab. Noch nicht gesichert ist der TSV Gärtringen VI, der in der Rückrunde mit Ausnahme des Erfolgs gegen Mötzingen III noch nicht so richtig in die Gänge kam. Nun steht das Kellerduell bei der SpVgg Weil im Schönbuch an (Samstag, 18 Uhr, Sportzentrum In der Röte). Sollte es dem TSV gelingen, doppelt zu punkten, dürfte im Abstiegskampf nichts mehr anbrennen. Die Weilemer Erste, die in den Achtziger und Neunziger Jahren schon deutlich bessere Zeiten erlebt hat, wird alles versuchen, den sportlichen Absturz in die C-Klasse noch zu vermeiden.

   
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