Triumphales Wochenende: Frauen I und II sind Meister!

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Ergebnisse 11. Rückrunden-Spieltag 2010/2011
Frauen-Verbandsklasse TSV Gärtringen I – SV Amtzell I 8:4
Frauen-Landesliga TSV Riederich I – TSV Gärtringen II 1:8
Frauen-Bezirksliga MUTTV Bad Liebenzell I – TSV Gärtringen III 3:8
Männer-Bezirksliga TSV Gärtringen I – CVJM Grüntal I 6:9
Männer-Kreisklasse A-Süd TSV Gärtringen III – TSV Steinenbronn II 9:4
Männer-Kreisklasse B-Nord FSV Deufringen III – TSV Gärtringen V 0:9
Männer-Kreisklasse B-Süd TSV Waldenbuch II – TSV Gärtringen VI 8:8
Männer-Kreisklasse C-Süd TSV Gärtringen VII – TTC Breitenstein II 6:6
Männer-Kreisklasse C-Nord TSV Gärtringen VIII – FC/SF Münklingen II 7:0 

8:4 gegen Amtzell und 8:1 gegen Riederich – die zwei Siege der Gärtringer Frauenteams sorgten für ein triumphales Erfolgswochenende des TSV: Die Verbandsklasse-Frauen holten sich durch den Pflichtsieg gegen die Allgäuerinnen die ersehnte Meisterschaft, schafften nunmehr den Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Etwas unerhofft kam der Titel für die Landesliga-Frauen, die ihre Aufgabe am vorletzten Spieltag souverän meisterten und von der Sonntags-Niederlage von Titelkonkurrent TG Schömberg profitierten.

Damen I 02Damen I 02              Damen II 01Damen II 01

Die meisterlichen Frauen I nach dem 8:4 gegen Amtzell (v.l.n.r.): 

Jennifer Gakstatter, Sandra Ryll, Heike Seyboth,

Silvia Kuhnle-Hartmann; nicht auf dem Bild: Katja Stierle und Sylke Gärtner

 

Die meisterlichen Frauen II nach dem 8:1 gegen Riederich (v.l.n.r.):

Christiane Lay, Dorothea Ziegler, Sabrina Bossinger, Britta Koch, Sandra Jörke

Nur eine einzige, scheinbar machbare Hürde gab es für die Gärtringer Verbandsklasse-Frauen am Samstag abend zu überspringen, um das anvisierte Saisonziel in Form der Meisterschaft in die Tat umzusetzen. In der Peter-Rosegger-Halle machten bei sommerlichen Temperaturen die Allgäu-Frauen vom SV Amtzell ihre Aufwartung. Diese absolvierten einen Doppelspieltag im hiesigen Bezirk, mussten bereits am Nachmittag eine 0:8-Schlappe beim VfL Sindelfingen hinnehmen. Eben jenem Team, mit dem sich der TSV nunmehr monatelang einen spannenden, aber stets fairen Zweikampf um den Titel geliefert hatte. Nunmehr waren die Voraussetzungen klar: Ein Sieg, egal in welcher Höhe, musste für den TSV her, um am Ende die Nase vorn zu haben. Der Start in den Doppeln verlief dann auch verheißungsvoll. Sowohl Gakstatter/Kuhnle-Hartmann als auch Seyboth/Ryll gewannen glatt in drei Sätzen, der TSV strahlte dabei in jeder Phase die notwendige Souveränität aus, die Meisterteams auszeichnet. Gerade das war eine Stärke der Gärtringerinnen in den letzten Wochen, erst recht seit dem hartumkämpften 8:6 im Spitzenspiel gegen die ebenbürtigen Sindelfingerinnen. Nachdem Jennifer Gakstatter und Heike Seyboth ihre Partien am Spitzenpaarkreuz klar gewannen, war bereits eine Vorentscheidung gefallen. Doch die Gäste, die am Nachmittag - im Falle eines überraschenden Punktgewinns - vom VfL Sindelfingen eine Motivationsspritze erhielten, leisteten noch einmal Widerstand und gewannen vier Einzel zum Zwischenstand von 4:7. Auch „Jenny“ Gakstatter wurde es danach in ihrem dritten Einzel nicht leicht gemacht, die gegnerische Nummer drei Lisa Röhl zeigte dabei ihr wohl bestes Angriffstischtennis. Dennoch gewann Gakstatter mit 11:8, 11:9, 11:9 – gleichbedeutend mit ihrem sechzehnten Einzelerfolg in der Rückrunde und dem vielumjubelten 8:4-Gesamtstand, der die Meisterschaft und die damit verbundene Rückkehr in die Verbandsliga bedeutete. In einer an Dramatik kaum zu überbietenden Saison hat sich der TSV im Duell mit dem VfL Sindelfingen letztendlich durchgesetzt. Keine Frage, den Aufstieg hätten beide Mannschaften verdient gehabt, die die Spielzeit beinahe nach Belieben dominierten. Diesmal war das Glück auf Gärtringer Seite.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Gakstatter – Breyer 11:5, 11:8, 11:5; Seyboth – Wiedemann 11:5, 9:11, 11:9, 11:8; Gakstatter – Wiedemann 11:3, 11:5, 11:8; Seyboth – Breyer 8:11, 11:5, 8:11, 11:7, 8:11.

Jeweils von Spiel zu Spiel denken, das war seit Wochen die Devise der Landesliga-Frauen, die – Duplizität der Ereignisse – einem vergleichbar spannenden Zweikampf um den Titel ausgesetzt waren wie die eigene Erste. Angesichts des besseren Spielverhältnisses wie Dauerrivale TG Schömberg hätten an den letzten beiden Spieltagen zwei Siege zur Meisterschaft gereicht. Die vorletzte Aufgabe wurde dann auch souverän absolviert, glatt mit 8:1 gewannen Sandra Jörke, Christiane Lay, Britta Koch und Sabrina Bossinger beim TSV Riederich. Am Sonntag nachmittag machte dann schnell die frohe Nachricht aus Mühringen die Runde: Nicht ganz erwartet hatte die TG Schömberg beim Fünften Federn gelassen (4:8), verspielte somit frühzeitig alle Chancen auf den Titel. Und ließ die Gärtringer jubeln, die nun nicht mehr vom Spitzenplatz zu verdrängen sind. Der letzten Spieltag am kommenden Wochenende hat somit nur noch statistische Bedeutung. Wie den Frauen I gelang auch der TSV-Zweiten die Rückkehr in die nächsthöhere Liga. Und dies eine Woche früher als eigentlich geplant.
Die Ergebnisse am Spitzenpaarkreuz: Lay – Huber 11:9, 11:9, 11:6; Jörke – Kächele 7:11, 11:5, 11:7, 11:6; Jörke – Huber 11:7, 11:9, 14:12; Lay – Kächele 11:6, 11:6, 9:11, 19:21, 8:11.

Gejubelt wurde auch bei den Frauen III. Wenngleich nicht über die Meisterschaft, so jedenfalls über einen gelungenen Saisonabschluss in der Bezirksliga Böblingen/Schwarzwald. Mit 8:3 gewannen Birgit Rinderknecht, Susanne Ott, Jutta Abbing und Elisabeth Pischel bei Schlusslicht MUTTV Bad Liebenzell. Der 18-jährigen Elisabeth „Lisi“ Pischel gelangen dabei zwei starke Auftritte am hinteren Paarkreuz, sie gewann ihre ersten Einzel in der Bezirksliga.

Einen dicken Haken hinter die nunmehr abgeschlossene Spielzeit machten die Bezirksliga-Männer, die im letzten Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten CVJM Grüntal mit 6:9 den kürzeren zogen. Und dies mit einer 35:31-Satzbilanz, die eindeutig für den TSV sprach. Die ersten fünf Spiele gingen dabei allesamt im entscheidenden fünften Satz an die Schwarzwälder, die fortan die Gunst der Stunde nutzen wollten, um vielleicht doch noch die Liga zu halten. Danach zeigte der TSV Moral, kam durch Einzelerfolge von Thomas Holzapfel (2), Jürgen Bögel (1), Wolfgang Barwig (1), Andreas Dannwolf (1) und Jürgen Lay (1) auf 6:7 heran. Im Schlussspurt setzten sich dann aber doch die Grüntaler durch, die dadurch ein echtes Abstiegsendspiel am kommenden Wochenende gegen Calmbach II erzwangen. Die Gärtringer Zweite wird nach einem Jahr mit Höhen, aber auch reichlich Tiefen, Siebter oder Achter werden, hat ihr Saisonziel Klassenerhalt jedoch frühzeitig erreicht.

Licht und Schatten gab es zuletzt auch bei den Männern III, die zwischenzeitlich sogar mal Abstiegssorgen in der A-Klasse hatten, sich dann aber auf ihre Stärken besannen und sich zuletzt mit vier Siegen aus fünf Partien noch auf den vierten Platz vorschoben. Gegen den TSV Steinenbronn II gab es zum Abschluss einen ungefährdeten 9:4-Erfolg. Andreas Vogel blieb in beiden Einzeln und im Doppel ungeschlagen, Karl-Heinz Ardelt schaffte dies am hinteren Paarkreuz sogar über die ganze Rückrunde hinweg (12:0).

Die Männer V mit Michael Gross, Andreas Ott, Alexander Pertsch, Peter Notter, Jürgen Häffner und Ralf Ebner machten im B-Klassen-Duell beim sieglosen Schlusslicht FSV Deufringen III kurzen Prozess, ließen beim 9:0 gerade einmal drei Satzgewinne zu. So war bereits nach neunzig Minuten die Messe gelesen.

Deutlich länger spielten die Männer VI in der südlichen Parallelgruppe. Um den Klassenerhalt zu sichern, musste das Team um Kapitän Rudi Rahm in Waldenbuch gewinnen. Dieses Vorhaben misslang, auch wenn die Chance bis zum Stand von 7:7 noch bestand. Danach ging das letzte Einzel an den Gegner. Alexander Steiner und Rudi Rahm gewannen dann wenigstens noch das Schlussdoppel zum 8:8-Endstand. Nunmehr muss die TSV-Sechste auf den Rückzug einer anderen Mannschaft hoffen, um vielleicht doch in der Liga zu bleiben.

Sollten die Männer VI tatsächlich absteigen, könnten die Männer VII oder VIII dies im Umkehrschluss wieder ausgleichen. Nämlich dann, wenn eines der beiden Teams den Aufstieg von der C- in die B-Klasse schaffen würde. Bis zum letzten Spieltag besteht hier noch Hoffnung. Die Männer VII hielten im Spitzenspiel den TTC Breitenstein II auf Distanz, hierzu reichte ein 6:6-Unentschieden. Dieses Remis besorgten Karl-Heinz Schuler und Patrick Gotsch quasi im Alleingang.

Die Männer VIII gewannen im Eiltempo in gerade einmal fünfzig Minuten gegen Münklingen II mit 7:0 und profitierten zugleich von zwei Niederlagen des bisherigen Tabellenführers SV Gebersheim II. Nun kann am Samstag gegen Gebersheim – ein Sieg vorausgesetzt – doch noch die Meisterschaft eingefahren werden.

   
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